Rückblick und Reflexion
Der Tag begann mit einer gemeinsamen Reflexion im jungen Architekturmuseum Urbaneo: Was haben wir fachlich gelernt, was im Prozess der Zusammenarbeit? Anschließend präsentierten die Teams ihre Projekte in ebenso ungewöhnlichen wie begeisternden Kurzformaten. Innerhalb von zwei Minuten entstanden durch generative KI Songs, Poetry Slams, Akrosticha und Gedichte, die Projektideen, Erfahrungen und Anekdoten kreativ verdichteten. Die Wirkung war spürbar: Die Vielfalt der Zugänge machte neugierig und senkte die Schwelle für den fachlichen Austausch.
Auf dieser Basis wählten die Teilnehmenden jeweils drei Projekte aus, die sie in aufeinanderfolgenden Slots vertieft kennenlernen wollten. In diesem Durchgang gab es vielfältige Projektideen:
1. BS03: Die Beruflichen Schule für Hotellerie, Gastronomie und Lebensmittelhandwerk entwickelte einen Chatbot, der Lernende in den Lernfeldern durch gezieltes, automatisiertes Feedback beim selbstständigen Arbeiten unterstützt.
2. BS25: An der Beruflichen Schule Holz, Farbe, Textil entstand ein Chatbot, der Mineraldruckprojekte begleitet und Schüler:innen bei Planung, Durchführung und Reflexion ihrer Arbeiten unterstützt.
3. Schule am See: Die Schule am See erprobte einen fobizz-Chatbot, der Schüler:innen des Jahrgangs 8 bei der Ideenfindung für Projektarbeiten strukturiert begleitet.
4. Grund- und Stadtteilschule Eppendorf: Die Stadtteilschule Eppendorf entwickelte ein analoges KI-Spiel, das Förderschüler:innen zentrale Funktionsweisen Künstlicher Intelligenz spielerisch und barrierearm erfahrbar macht.
5. Friedrich-Ebert-Gymnasium: Das Friedrich-Ebert-Gymnasium arbeitete an einer KI-assistierten Korrektur von Leistungsnachweisen in den MINT-Fächern zur Entlastung der Lehrkräfte und zur transparenten Rückmeldung für Lernende.
6. Stadtteilschule am Hafen: Die Stadtteilschule am Hafen konzipierte ein fachübergreifendes Unterrichtsformat, in dem Texte mithilfe von KI-Tools analysiert, reflektiert und weiterentwickelt werden.
7. Ilse-Löwenstein-Schule: An der Ilse-Löwenstein-Schule gestalteten Schüler:innen als Medienscouts einen KI-Workshop, in dem sie ihr Wissen praxisnah an andere Schüler:innen weitergeben.
8. Schule Vizelinstraße: Die Schule Vizelinstraße entwickelte einen Katalog sowie ein Curriculum zur Ausbildung von KI-Lotsen in den Jahrgängen 4 bis 6.
9. Goethe-Gymnasium: Das Goethe-Gymnasium plante und erprobte eine KI-Projektwoche für den Jahrgang 9, in der fachliche, kreative und ethische Zugänge zu KI verbunden werden.
10. Goethe Schule Harburg: Die Goethe-Schule Harburg entwickelte einen fobizz-Chatbot mit Leitfaden für Lehrkräfte, der bei der Erstellung und Übersetzung von Elternbriefen begleitet.
Dieser inhaltliche Reichtum zeigte eindrucksvoll, wie viel Gestaltungspotenzial in der Verbindung von Schul-/Unterrichtsentwicklung und KI steckt.